cope Festival Berlin

 Mit Kiasmos, Nils Petter Molvaer, Girls in Airports, Rohey, Jay-Jay Johanson, Amok Amor, Bernhoft uvm.

18.10. – 30.10.17
Berlin (Lido, Berghain Kantine, Privatclub, Prince Charles, Huxleys, u.a.)
Präsentiert von Radio Eins, TAZ, hhv.de, Ask Helmut

www.scopefestival.de

Nives vom We Jazz Festival in Helsinki und Florian Burger, Chef des Berliner XJazz Festivals, verstehen sich gut. Seit Jahren kennt und schätzt man die Arbeit und die Person des anderen. Mit jedem Besuch wurde der Austausch intensiver und so war das erste gemeinsame Projekt nur eine Frage der Zeit. 2016 schließlich war es soweit: Nives und Burger hoben das SCOPE Festival in Berlin als eine deutsch-finnische Koproduktion aus der Taufe. Dies war einerseits die Geburtsstunde der Jazz-Achse Helsinki-Berlin. Darüber hinaus aber wurde mit Scope die erste größere Live-Plattform für nordischen Jazz außerhalb Skandinaviens geschaffen. Aber was ist das schon, „nordischer Jazz“? Ein homogenes musikalisches Genre mit Sicherheit nicht. Im Gegenteil, die Jazzszene Skandinaviens setzt sich bei näherem Hinsehen zusammen aus vielen Einzelszenen. Sie ist eine Art Bienenstock, dessen Bewohner kreuz und quer miteinander kooperieren. Und der offen steht für die verschiedensten Einflüsse von außen.

Hatte das Festivaldebüt finnische Jazzmusik zum Thema, geht es bei der zweiten Ausgabe von Scope nun um Jazz aus ganz Skandinavien. Wobei „Jazz“ hier nur ein Schätzwert, eine Schnittmenge ist. Im Festivalprogramm finden sich ebenso Elektronik, Clubmusik, Experimentelles und diverse Spielarten von Pop.

Aber wer ein lupenreines Jazzfestival sucht, der ist bei Scope ohnehin an der falschen Adresse. Ebenso übrigens bei GIRLS IN AIRPORTS, dieser kaum greifbaren Band aus Kopenhagen. Das Feuilleton der Wochenzeitung DIE ZEIT bezeichnete sie als „Band der Stunde“, Gerüchte über magische Konzerterlebnisse eilen ihnen voraus. Mit ihrem dichten Gewebe aus Melodien und fiebrigen Rhythmen schlagen GIRLS IN AIRPORTS einen weiten Bogen von Jazz bis hin zu urbaner Folk Music.

Einen frischen Sound, der sich nicht an geradlinigen Genres ausrichtet, liefert die Band ROHEY, die förmlich übersprudelt vor Energie, es groovt in der besten Tradition des Funk. Bugge Wesseltoft hat das Potential der Band sofort erkannt und sie bei seinem Jazzland Label unter Vertrag genommen.

Für futuristischen Wohlklang zuständig ist der norwegische Trompeter und Produzent NILS PETTER MOLVAER. Molvaer gilt als ein Pionier des so genannten „future jazz“, einer Fusion aus Jazz und Elektronischer Musik. Er gehört zu den prominentesten Aushängeschildern des renommierten ECM Labels.

Deutlich fordernder klingt das Quartett AMOK AMOR mit seinem ruppig-vertrackten Bandsound. Sie befinden sich in einem ständigen Drahtseilakt zwischen höchster Komplexität auf der einen und schepperndem Primitivismus auf der anderen Seite. Ein vierköpfiges Energiebündel das in dieser Konstellation eines ihrer letzten Konzerte spielen wird..

Für das isländische Duo KIASMOS müsste man eigentlich ein neues Genre erfinden, zum Beispiel „smooth and atmospheric minimal techno“, oder etwas in dieser Art. Òlafur Arnalds, einem wachsenden Publikum als Produzent elegischer Streicher- und Piano-Loops bekannt, und Janus Rasmussen laden ein zum warmen Klangbad und selbstvergessenen Tanzen. Weitschweifend-elegisch geht es zu bei der isländischen Instrumentalband ADHD (siehe Foto). Mit viel Gefühl für Sound und Stimmung konstruiert dieser Vierer weite Spannungsbögen, in denen man als Zuhörer leicht verloren gehen kann. Zur Festivaleröffnung am 18.10. werden im Rahmen einer Kooperation zwischen Scope und dem Netzwerk Nordic Jazz fünf junge Bands die Bühne des Kreuzberger Privatclub betreten. Die „Nordic Jazz Comets“ 2017 sind Alex Jønsson Trio, Charlottas Burnin’ Trio, Simple Minds, Monkey Plot und Virta.

Vom 18. bis 30.10.17 bespielt das Scope Festival ein Netzwerk namhafter Berliner Clubs mit einem Programm, das kaum bekannten Newcomern und echten Stars der Szene gleichermaßen ein Podium bietet. Angesichts dieses Lineups möchte man die Veranstalter beglückwünschen zu dem gelungenen Experiment, die nordische Jazzwelt in ihrer Vielseitigkeit auf Berliner Bühnen zu bringen. Matti Nives und Florian Burger sind sich dessen bewusst, dass man es mit einem derart diversen Programm nicht jedem Recht machen kann. Aber wer will das schon.

Programm

18.10 Nordic Jazz Comets  / Privatclub
19.10 Rohey / Privatclub (Album Release Konzert)
20.10 ADHD / Berghain Kantine (Album Release Konzert)
20.10 Jay-Jay Johanson / Binuu (Album Release Konzert)
22.10 Nils Petter Molvaer / Lido
23.10 Amok Amor / Monarch
24.10 Gyða Valtýsdóttir / Stereo Hypnosis & Christopher Chaplin / Monarch
24.10 Mattias Nilsson / Ölbergkirche
25.10 Bernhoft & The Fashion Bruises / Prince Charles
25.10 Kiasmos & Nicola Cruz / Huxleys
26.10 Hess is More / Berghain Kantine
27.10 Bowman Trio & Black Motor | We Jazz Label Night/ Monarch.
Aftershowparty mit DJ Sets von Matti Nives (We Jazz Festival Helsinki), Alex Barck (Jazzanova), Daniel W. Best (XJAZZ Festival)
30.10 Girls in Airports / Prince Charles (Album Release Konzert)

 

Pressekontakt

Florian Burger
info@scopefestival.de

Foto: ADHD – scopefestival

Ziemlich beste Freunde / The untouchable

Das Packhaustheater im Schnoor, Wüstestätte 11, bringt einen großen Kinohit als Sommertheater auf die Bühne: Die französische Komödie „Ziemlich beste Freunde“ nach dem gleichnamigen Film von Éric Toledano und Olivier Nakache feiert am Donnerstag, 2. Juni, um 20 Uhr Premiere.

Der Sozialhilfeempfänger Driss (Hans-Jürgen Helsig), gerade aus dem Gefängnis entlassen, braucht nur drei gescheiterte Vorstellungsgespräche, damit man ihm Arbeitslosenhilfe bewilligt. Für den querschnittsgelähmten, wohlhabenden Philippe (Gregor von Holdt), als dessen Pfleger sich Driss bewirbt, empfindet er kein Mitleid. Aber genau das ist es, was Philippe will: Kein Mitleid – und so wird Driss zu seiner Überraschung eingestellt.

Schnell wird deutlich, wie verschieden die beiden sind – aber beide ergänzen sich und lernen voneinander: Philippe spürt wieder so etwas wie Lebensfreude und Driss beginnt zu verstehen, was es bedeutet, Verantwortung zu übernehmen: Sie werden „ziemlich beste Freunde“.

Der gleichnamige Kinofilm, basierend auf einer wahren Begebenheit, erreichte allein in Deutschland mehr als 9 Mio. Besucher. Aus dem Stoff hat Autor Gunnar Dreßler ein ebenso berührendes wie komisches Theaterstück gemacht.

Unter der Regie von Martina Flügge spielen Hans-Jürgen Helsig, Gregor von Holdt, Lisa Julie Rauen und Dirk Hermann.

Karten zum Preis von 26 Euro gibt es unter der Rufnummer 0421 / 7908600, bei den bekannten Vorverkaufsstellen, unter www.packhaustheater.de, an der Abendkasse und im Ticketshop an der Balgebrückstraße.

„Ziemlich beste Freunde“ – Komödie nach dem gleichnamigen Film von Éric Toledano und Olivier Nakache
Bühnenfassung: Gunnar Dressler. Mit Hans-Jürgen Helsig, Gregor von Holdt, Lisa Julie Rauen und Dirk Hermann. Regie: Martina Flügge
Premiere: Donnerstag, 2. Juni 2016, 20 Uhr – Spielzeit bis 30. Juli 2016

The comedy “A Second Wind”, also known as The Intouchables, is the inspiring true story of two men who refused to ask for help and then wound up helping each other.

This moving story of two very different characters will be on stage as of Thursday, 2. June at the Bremen “Packhaus Theater” in the historical Schnoor.

Driss, alias Hans-Jürgen Helsig and Philippe, alias Gregor von Holdt play the roles of two men, destined to become either friends or enemies. Their way to achieve the first is funny and at times also impossible to watch. However, the story shows, how physical impairment can be overcome by friendship.

Passing his days hidden behind the high walls of his Paris townhouse, Philippe found himself the modern equivalent of an “untouchable”-unable to reach out to others, as others were afraid to reach out to him. The only person who seemed unaffected by Philippe’s condition was someone who had been marginalized his entire life-Abdel, the unemployed, uninhibited Algerian immigrant who would become his unlikely caretaker. In between dramas and jokes, he sustained Philippe’s life for the next ten years.

Directed by Martina Flügge. Premier night 2. June 2016 at 8 p.m. Playing until 30th of July. Further information under  www.packhaustheater.de

 

 

 

 

 

 

Musical Spamalot is coming to Oldenburg – Die Ritter der Kokosnuss als Musical Spamalot – Staatstheater Oldenburg

 

Certainly sane but never forgotten are the knights of Ni!  The place is Britain 932 anno domini – the hero is a somewhat weird and colourful lord (well sort of) helped by his servant “Patsy”. Their aim is to find – after the legendary story of King Arthur – the Holy Grail. Unfortunately they have lost the other knights of the round table too. On screen this story takes some unsual turns, as villains and obstacles cross their path to throw them off guard. Among them the black knight, a fighting rabbit and the knights, who have to say “ni”. Needless to say the writers behind this wacky story  have taken the liberty of sending the  protagonist down some dead ends. Camelot looks like a Las Vegas Casino and the famous Lancelot is a devoted Copacabana dancer. Love and romance are naturally part of the plot. Of course  this is the hand writing of Monty Python. Like no other comedean team of their time, their plots and characters are unique and for some time now,  the story has become  part of Britain`s cultural  history. 2005 the show went on stage – not any stage, but Broadway.  A member of the team, Eric Idle produced this version. Well loved songs like “Always look on the bright side of life”, and never forgotten sketches, earned it three Tony awards. On Friday, 16th of May it will premiere in  Oldenburg. The State Theater – which also brought Michael Ende’s “Neverending story” on stage is presenting the musical “Spamalot” for the first time.

The original Broadway production was produced  by Boyett Ostar Productions, The Shubert Organization, Arielle Tepper Madover, Stephanie McClelland/ Lawrence Horowitz, Elan V McAllister/ Allan S. Gordon, Independent Producers Network, Roy Furman, GRS Associates, Jam Theatricals, TGA Entertainment Live Nation.

the black knight

Da sind sie wieder – die Ritter der Kokosnuss. Der Schauplatz ist Britannien, mitten im Jahre 932 nach Christi: Spamalot erzählt auf eine witzige und ungezügelte Art die legendäre Geschichte von König Arthur auf der Suche nach dem Heiligen Gral. Statt zu Pferd galoppiert liebenswert-schrullige Monarch begleitet von seinem treuen Diener ›Patsy‹ und den Rittern der Tafelrunde, die er jedoch zunächst einmal finden muss, durch die Lande. Doch es wäre nicht aus der Feder der Komiker Monty Python, wenn er dabei nicht mindestens ein halbes Duzend merkwürdiger Begegnungen durchlaufen würde: den schwarzen Ritter, das Wehrkaninchen und die Ritter, die immer ›Ni‹ sagen sind nur drei davon. Auch Camelot wird frisiert und kommt eher wie ein Las Vegas-Casino daher. Wobei der Ritter Lancelot eine leichtfüßiger Copacabana-Tanzeinlage zum Besten gibt. Zeit für eine kleine Liebesgeschichte bleibt auch.
Das Musical beruht auf der mittlerweile zu den Klassikern zählenden Filmkomödie Die Ritter der Kokosnuss der britischen Komikertruppe Monty Python. Die Geschichte wurde von Eric Idle, Mitglied des unvergleichlichen Monty-Python-Teams, mit weiteren Monty Python Sketchen und Liedern wie Always Look on the Bright Side of Life angereichert und ist auch eine Parodie auf die Broadway-Shows geworden. Am Broadway hatte Monty Python´s Spamalot 2005 Premiere und gewann drei Tony Awards, unter anderem für das beste Musical der Spielzeit 2004.2005.
In Oldenburg wird diese schräge Gralssuche von Ekat Cordes inszeniert, der hier unter anderem schon Die unendliche Geschichte von Michael Ende sehr phantasievoll auf die Bühne brachte.

Die Original Broadway Produktion wurde produziert von Boyett Ostar Productions, The Shubert Organization, Arielle Tepper Madover, Stephanie McClelland/ Lawrence Horowitz, Elan V McAllister/ Allan S. Gordon, Independent Producers Network, Roy Furman, GRS Associates, Jam Theatricals, TGA Entertainment Live Nation.