Zeitgeist – Das Event Jazz Open Festival 2018

Das 25 Jahre Jazz Open Festival in Stuttgart punktet vom 12. bis 22. Juli mit Top Entertainment vom Schlossplatz im Herzen der Stadt. Seit Kurzem ist das Programm komplett. Darunter zu finden sind: Die Acid-Jazz-Band Jamiroquai  tritt am 18. Juli auf, gefolgt von Joss Stone und Jamie Cullum am 19. Juli. Am 20. Juli übernehmen Kraftwerk und Tags darauf (21. Juli) geht die Legende Lenny Kravitz auf der Festival-Hauptbühne ans Eingemachte.  Die Fantastischen Vier  rocken das Festival am 22. Juli.

Als Highlight des Abends am 19. Juli, wird der Auftritt  der britischen Soulsängerin und BRIT Award Gewinnerin Joss Stone  gehandelt. Die 30-jährige Sängerin hat bereits über 12 Millionen Alben weltweit verkauft.  2015 veröffentlichte die Künstlerin ihr siebtes Album „Water For Your Soul“, das auf Stones eigenem  Stone’d Label erschien und Reggae, Hip Hop und Soul Einflüsse aufweist.

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2003 veröffentlichte sie mit 16 Jahren ihr Debütalbum „The Soul Sessions“, das mehrfach mit Platin ausgezeichnet wurde. Mit „Fell In Love With A Boy“ und „Super Duper Love” hatte sie ihre ersten international beachteten Hits. Mit dem darauf folgen den Album „Mind, Body & Soul“ (2004) bestätigte sie alle Hoffnungen: Die Platte, mit dem Top Ten Hit „You had me“, erreichte die Spitze der UK Charts. 2005 gewann Stone zwei BRIT Awards und wurde für drei Grammys nominiert. 2006 trat sie mit Stevie Wonder, John Legend und India.Arie beim Super Bowl XL auf und sang bei den Grammy Awards 2006 mit Legend and Van Hunt ein Medley aus Hits der Soul Legende Sly Stone. Für ihre Coverversion von „Family Affair wurde sie 2007 mit einem Grammy ausgezeichnet. Auch „Introducing Joss Stone“ (2007) erwies sich als äußerst erfolgreich: es war sofort auf Platz 6 der deutschen Albumcharts eingestiegen. Die Single „Tell Me Bout It“ bewegte sich sogar wochenlang in den Top 100 der amerikanischen Billboard Charts.

Der Entertainer Jamie Cullum bringt 2018 sein neues Album mit, das er beim Festival präsentieren wird. Der Brite ist einer der erfolgreichsten zeitgenössischen Künstler Großbritanniens. Er hat seine ganz eigene Art seinen Zuhörern auf energetische Weise Jazz einzuhauchen und Genres wie Jazz, Pop und Rock neu zu interpretieren und verschmelzen zu lassen. Mal auf dem Klavier und mal an den Tasten zu sehen, versprühen seine außergewöhnlichen live Auftritte ein ganz besondere Energie

TICKETS

Der Vorverkauf beginnt am 7. Dezember. um 11 Uhr auf www.jazzopen.com

Foto – JO16_Schlossplatz_Reiner Pfisterer_1.JPG Copyright opuslive

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Zeitgeistige und trendige Opernfestspiele in Savonlinna

Lust auf einen romantischen Opernsommer ?

Die Savonlinna-Opernfestspiele finden im Juli und August statt und erstrecken sich über den Zeitraum von einem Monat. 2018 steht der Sommer ganz im Zeichen der Romantik  Tschaikowskys Pique Dame entführt den Besucher in das romantische Russland derPuschkin-Zeit, Charles Gounods Faust setzt die Reihe der dramatischen Sujets fort und Giuseppe Verdis Otello lässt triefende Eifersucht in die Burggemäuer einziehen. Zu Gast im kommenden Sommer ist das in der Toskana beheimatete Puccini-Festival, das mit Tosca und Turandot zwei vollblütige Dramen auf die Bühne bringt. Den fulminanten Schlusspunkt setzt das Festivalprogramm durch Madama Butterfly.  Überdies soll das jährliche Programm durch unterhaltsame Konzerte mit leichter Musik ergänzt.

Das Savonlinna-Opernfestivals lässt sich leicht mit einem Sommerurlaub verbinden, denn Savonlinna bietet mit seiner Umgebung viel Sehens- und Erlebenswertes. Darunter natürlich viele Naturausflugsziele, mit bunten Märkten, Ausflugsfahrten auf dem Saimaa-See und kulinarische Leckerbissen. Savonlinna ist von Helsinki aus mit dem Auto, der Bahn oder dem Flugzeug leicht zu erreichen.

www.operafestival.fi/de

Foto

Kuva Tom Rollich Savonlinnan Oopperajuhlat

Trends und Zeitgeist beim Bremer Fernsehpreis

Bremer Fernsehpreis 2017: Besondere Leistungen im Regionalfern- sehen ausgezeichnet

Die Gewinnerinnen und Gewinner des Bremer Fernsehpreises 2017 ste- hen fest: Heute Abend (17.11.) erhielten achtProduktionen und ei- neModeratorin die begehrten Auszeichnungen des Regionalwettbe- werbs der ARD. Die Jury um den Vorsitzenden der Fernsehpreis-Jury und Präsentator der Gala Frank Plasberg kürte bei der Preisverleihung in Bre- men das Beste im deutschsprachigen Regionalfernsehen.

Sieger in der Kategorie „Die beste Sendung“ ist:

• Hallo Niedersachsen vom 27. Juli 2017, NDR, Hannover

In der Kategorie „Der einzelne Beitrag vom Tag für den Tag“ hat gewonnen

Sieger in der Kategorie „Die beste Sendung“ ist:

• Hallo Niedersachsen vom 27. Juli 2017, NDR, Hannover

In der Kategorie „Der einzelne Beitrag vom Tag für den Tag“ hat gewon- nen:

• Dildokreuz an St. Stephani, buten un binnen vom 11. November

2016, Radio Bremen, Bremen

Als „Die beste Moderatorin/Der beste Moderator“ wurde ausgezeichnet:

• Anne Willmes, Lokalzeit vom 15. Juni 2017, WDR, Essen

In der Kategorie „Worauf wir besonders stolz sind“ vergab die Jury zwei erste Plätze:

• #ausgesetzt, Aktuelle Stunde vom 5. April 2017, WDR, Düsseldorf

• Wo bin ich? Naturkundemuseum, MDR Sachsen-Anhalt heute vom

25. September 2016, MDR, Magdeburg

In dieser Kategorie geht außerdem der „Sonderpreis der Jury“ an:

• Ansichtssache, Abendschau vom 22. März 2017, rbb, Berlin

Auch in der neuen Kategorie „Die beste Recherche“ gibt es zwei Gewin- ner:

• Anis Amri, Abendschau ab Januar 2017, rbb, Berlin

• Medikamentenversuche an Heimkindern, Schleswig-Holstein Maga-

zin vom 11.10.2016, NDR, Kiel

In der zweiten neuen Kategorie „Die gelungenste Zuschauerbeteiligung“ geht der Bremer Fernsehpreis 2017 an:

• Herzenssache – Lieblingsmenschen Danke sagen, zibb vom 5. De-

zember 2016, rbb, Potsdam

Für den richtigen Sound bei der Preisverleihung sorgte der Sin- ger/Songwriter Pohlmann.

Weitere Informationen werden im Internet unter http://www.radiobremwww.radiobremen.de/presse veröffentlicht.

cope Festival Berlin

 Mit Kiasmos, Nils Petter Molvaer, Girls in Airports, Rohey, Jay-Jay Johanson, Amok Amor, Bernhoft uvm.

18.10. – 30.10.17
Berlin (Lido, Berghain Kantine, Privatclub, Prince Charles, Huxleys, u.a.)
Präsentiert von Radio Eins, TAZ, hhv.de, Ask Helmut

www.scopefestival.de

Nives vom We Jazz Festival in Helsinki und Florian Burger, Chef des Berliner XJazz Festivals, verstehen sich gut. Seit Jahren kennt und schätzt man die Arbeit und die Person des anderen. Mit jedem Besuch wurde der Austausch intensiver und so war das erste gemeinsame Projekt nur eine Frage der Zeit. 2016 schließlich war es soweit: Nives und Burger hoben das SCOPE Festival in Berlin als eine deutsch-finnische Koproduktion aus der Taufe. Dies war einerseits die Geburtsstunde der Jazz-Achse Helsinki-Berlin. Darüber hinaus aber wurde mit Scope die erste größere Live-Plattform für nordischen Jazz außerhalb Skandinaviens geschaffen. Aber was ist das schon, „nordischer Jazz“? Ein homogenes musikalisches Genre mit Sicherheit nicht. Im Gegenteil, die Jazzszene Skandinaviens setzt sich bei näherem Hinsehen zusammen aus vielen Einzelszenen. Sie ist eine Art Bienenstock, dessen Bewohner kreuz und quer miteinander kooperieren. Und der offen steht für die verschiedensten Einflüsse von außen.

Hatte das Festivaldebüt finnische Jazzmusik zum Thema, geht es bei der zweiten Ausgabe von Scope nun um Jazz aus ganz Skandinavien. Wobei „Jazz“ hier nur ein Schätzwert, eine Schnittmenge ist. Im Festivalprogramm finden sich ebenso Elektronik, Clubmusik, Experimentelles und diverse Spielarten von Pop.

Aber wer ein lupenreines Jazzfestival sucht, der ist bei Scope ohnehin an der falschen Adresse. Ebenso übrigens bei GIRLS IN AIRPORTS, dieser kaum greifbaren Band aus Kopenhagen. Das Feuilleton der Wochenzeitung DIE ZEIT bezeichnete sie als „Band der Stunde“, Gerüchte über magische Konzerterlebnisse eilen ihnen voraus. Mit ihrem dichten Gewebe aus Melodien und fiebrigen Rhythmen schlagen GIRLS IN AIRPORTS einen weiten Bogen von Jazz bis hin zu urbaner Folk Music.

Einen frischen Sound, der sich nicht an geradlinigen Genres ausrichtet, liefert die Band ROHEY, die förmlich übersprudelt vor Energie, es groovt in der besten Tradition des Funk. Bugge Wesseltoft hat das Potential der Band sofort erkannt und sie bei seinem Jazzland Label unter Vertrag genommen.

Für futuristischen Wohlklang zuständig ist der norwegische Trompeter und Produzent NILS PETTER MOLVAER. Molvaer gilt als ein Pionier des so genannten „future jazz“, einer Fusion aus Jazz und Elektronischer Musik. Er gehört zu den prominentesten Aushängeschildern des renommierten ECM Labels.

Deutlich fordernder klingt das Quartett AMOK AMOR mit seinem ruppig-vertrackten Bandsound. Sie befinden sich in einem ständigen Drahtseilakt zwischen höchster Komplexität auf der einen und schepperndem Primitivismus auf der anderen Seite. Ein vierköpfiges Energiebündel das in dieser Konstellation eines ihrer letzten Konzerte spielen wird..

Für das isländische Duo KIASMOS müsste man eigentlich ein neues Genre erfinden, zum Beispiel „smooth and atmospheric minimal techno“, oder etwas in dieser Art. Òlafur Arnalds, einem wachsenden Publikum als Produzent elegischer Streicher- und Piano-Loops bekannt, und Janus Rasmussen laden ein zum warmen Klangbad und selbstvergessenen Tanzen. Weitschweifend-elegisch geht es zu bei der isländischen Instrumentalband ADHD (siehe Foto). Mit viel Gefühl für Sound und Stimmung konstruiert dieser Vierer weite Spannungsbögen, in denen man als Zuhörer leicht verloren gehen kann. Zur Festivaleröffnung am 18.10. werden im Rahmen einer Kooperation zwischen Scope und dem Netzwerk Nordic Jazz fünf junge Bands die Bühne des Kreuzberger Privatclub betreten. Die „Nordic Jazz Comets“ 2017 sind Alex Jønsson Trio, Charlottas Burnin’ Trio, Simple Minds, Monkey Plot und Virta.

Vom 18. bis 30.10.17 bespielt das Scope Festival ein Netzwerk namhafter Berliner Clubs mit einem Programm, das kaum bekannten Newcomern und echten Stars der Szene gleichermaßen ein Podium bietet. Angesichts dieses Lineups möchte man die Veranstalter beglückwünschen zu dem gelungenen Experiment, die nordische Jazzwelt in ihrer Vielseitigkeit auf Berliner Bühnen zu bringen. Matti Nives und Florian Burger sind sich dessen bewusst, dass man es mit einem derart diversen Programm nicht jedem Recht machen kann. Aber wer will das schon.

Programm

18.10 Nordic Jazz Comets  / Privatclub
19.10 Rohey / Privatclub (Album Release Konzert)
20.10 ADHD / Berghain Kantine (Album Release Konzert)
20.10 Jay-Jay Johanson / Binuu (Album Release Konzert)
22.10 Nils Petter Molvaer / Lido
23.10 Amok Amor / Monarch
24.10 Gyða Valtýsdóttir / Stereo Hypnosis & Christopher Chaplin / Monarch
24.10 Mattias Nilsson / Ölbergkirche
25.10 Bernhoft & The Fashion Bruises / Prince Charles
25.10 Kiasmos & Nicola Cruz / Huxleys
26.10 Hess is More / Berghain Kantine
27.10 Bowman Trio & Black Motor | We Jazz Label Night/ Monarch.
Aftershowparty mit DJ Sets von Matti Nives (We Jazz Festival Helsinki), Alex Barck (Jazzanova), Daniel W. Best (XJAZZ Festival)
30.10 Girls in Airports / Prince Charles (Album Release Konzert)

 

Pressekontakt

Florian Burger
info@scopefestival.de

Foto: ADHD – scopefestival

Hilton serves up first-ever global cookbook

Celebrating 500 hotels, brand unveils collection of  DoubleTree Cookie-inspired recipes from around the world!

MCLEAN, Va. – March 7, 2017 – For those who believe a balanced diet is a cookie in each hand, DoubleTree by Hilton, one of Hilton’s (NYSE: HLT) 14 market-leading brands, has the perfect recipe… make that recipes.

To celebrate serving guests at now 500 hotels worldwide, the upscale brand known for its signature warm DoubleTree Cookie greeting unveils its first-ever cookbook – aptly titled “We Have Cookies: Taste the World of DoubleTree by Hilton.” The digital cookbook is comprised of a collection of recipes reflecting the distinct flavors of the brand’s 500 hotels with 33 recipes spanning 16 countries and five continents. Curated by DoubleTree by Hilton hotel teams, each recipe centers on key ingredients from the top-secret DoubleTree Cookie recipe. The result? Travelers can dream about their future adventures with flavors from around the world within the comfort of their own homes.

“DoubleTree by Hilton makes travel a treat by offering the thoughtful touches and little things that matter most, starting with our signature warm DoubleTree Cookie,” said Dianna Vaughan, senior vice president and global head, DoubleTree by Hilton. “In reaching this significant milestone of 500 hotels worldwide, we knew there was no better way to celebrate than by sharing the ‘little thing’ that resonates the best with our guests around the world – in a fresh, fun new way.”
About DoubleTree by Hilton
DoubleTree by Hilton is a fast-growing, global portfolio of 500 upscale hotels with more than 117,000 rooms in gateway cities, metropolitan areas and vacation destinations across six continents. DoubleTree by Hilton prides itself on paying attention to the little details that have a big impact, from welcoming guests with its beloved warm DoubleTree Cookie to serving the communities around them. DoubleTree by Hilton hotels offer unique, contemporary accommodations and full-service facilities, including restaurants and lounges, room service, health clubs, business centers and meeting and banquet space. Hilton Honors members who book directly through preferred Hilton channels have access to instant benefits, including a flexible payment slider that allows members to choose nearly any combination of Points and money to book a stay, an exclusive member discount that can’t be found anywhere else, free standard Wi-Fi and digital amenities like digital check-in with room selection and Digital Key (selected locations), available exclusively through the industry-leading Hilton Honors app. To make reservations, travelers may visit doubletree.com. Social media users may connect with the brand at facebook.com/doubletreetwitter.com/doubletree and instagram.com/doubletree. Journalists may visit news.doubletree.com.
Cookie lovers will delight in the special edition recipe collection, available at www.wehavecookies.com, where they can view vibrant photos, easy-to-follow recipes, local anecdotes and – of course – intriguing facts about the brand’s world-famous DoubleTree Cookie.

While countless DoubleTree by Hilton hotel teams across the world have created their own special DoubleTree Cookie-infused recipes reflecting local flavors and traditions, We Have Cookies reveals a sampling of some of the most unique regional specialties that delight guests daily.

“From the Tex-Mex-inspired DoubleTree Cookie Taco at DoubleTree by Hilton Hotel Austin to the DoubleTree Cookie-crusted lamb rack at DoubleTree by Hilton Hotel Sukhumvit Bangkok, there’s no shortage in creativity in this recipe collection,” adds Vaughan.
A few highlights from the digital recipe collection include:
•       DoubleTree Big Apple Martini from DoubleTree by Hilton Hotel New York Times Square West in New York
•       Deep Fried DoubleTree Cookie Delight from DoubleTree by Hilton Hotel San Francisco Airport in California
•       DoubleTree Cookie Bread Pudding from DoubleTree by Hilton Hotel Atlanta Airport in Georgia
•       DoubleTree Cookie Burger from DoubleTree by Hilton Hotel Shenyang in China
•       Durian Cookie Smoothie from DoubleTree Resort by Hilton Hotel Xishuangbanna in China
•       DoubleTree Cookie Chocolate Delice from DoubleTree by Hilton Hotel Dundee in Scotland
About the Warm DoubleTree Cookie
DoubleTree by Hilton has offered the signature warm DoubleTree Cookie at check-in since 1986 and continues to give away more than 75,000 each day. As an initial offering, the DoubleTree Cookie was part of the nightly turn-down service. In 1995, DoubleTree Cookie was transferred to the front desks, illustrating and reiterating the brand’s warm welcome and caring service. While the coveted recipe for the warm DoubleTree Cookie is a secret, fans of the signature sweet treat can order the ready-made DoubleTree Cookie dough, baked DoubleTree Cookies or collectable DoubleTree Cookie tins at www.DoubleTreeCookies.com.

For more information, visit www.wehavecookies.com. For more news on DoubleTree by Hilton, visit news.doubletree.com.

Fotos free by Hilton Hotel PR

Monday- sixdays 

Bremen. Die Runden scheinen endlos zu sein. Die Energie der Zweiradsportler ebenso. Auch Montag, zweitletzter Tag der Bremer sixdays hatte viel Highlights.

Newsflash: Gerade zur Hand: Team ÖVB startet mit einem Rückschlag in den fünften Renntag. Christian Grasmann wurde von der Bahnärztin aus dem Rennen genommen. Teamkollege Kenny De Ketele fährt in der Einzeldisziplin des Abends.

Kleines Haus Delmenhorst “Terror”

Stück von Ferdinand von Schirach 
Johannes Brandrup (als vorsitzender Richter), Christoph Schlemmer (als Verteidiger) u. a. 

Die Story

Major Lars Koch, Kampfjetpilot der Bundeswehr, steht vor Gericht. Angeklagt ist er des 164-fachen Mordes. Was ist passiert? 

Am 26. Mai 2013 erhält Koch den Befehl, einen vollbesetzten, von Terroristen gekaperten Airbus vom Kurs abzudrängen, was ohne Erfolg bleibt. Ziel der Terroristen ist es, den Airbus in die ausverkaufte Münchner Allianz-Arena stürzen zu lassen, in der 70.000 Zuschauer dem Länderspiel Deutschland-England entgegenfiebern. Lars Koch entscheidet sich eigenmächtig, das Passagierflugzeug abzuschießen, um die Fußball-Fans zu retten. Alle 164 Airbus-Insassen sterben. Ist Koch schuldig, weil er 164 Menschen zum Objekt gemacht hat und damit deren Rechte und Menschenwürde verletzte? 

Darüber muss auch das Publikum nach bestem Wissen und Gewissen, wie es im deutschen Richtergesetz heißt, urteilen. Jeder ZUSCHAUER erhält einen Stimmzettel, den er in einer Pause ausgefüllt zurückgeben muss. Danach entscheidet sich, wie das Theaterstück weitergeht. Plädiert der überwiegende Teil des Publikums für SCHULDIG, wird die Schuldig-Variante gespielt, hält die Mehrheit Lars Koch für UNSCHULDIG, kommt diese Begründung des Richterspruchs zur Aufführung. 

In „Terror“, seinem ersten Theaterstück, stellt der ehemalige Strafverteidiger Ferdinand von Schirach, der 2009 durch seine Kriminalerzählungen „Verbrechen“ schlagartig zur literarischen Sensation wurde, die Frage nach der Würde des Menschen und dessen moralischer Verantwortung: Darf ein Mensch töten, um andere zu retten? Welche Gründe kann es geben, um ein Unheil durch ein anderes, vermeintlich kleineres Unheil abzuwehren? Ist die Entscheidung von Lars Koch moralisch vertretbar oder nicht? 

Ferdinand von Schirach gelingt es, die Zuschauer durch seinen suggestiven Gerichts-Thriller gleichzeitig zu emotionalisieren und zum Nachdenken darüber zu verführen, wie sie in einem ähnlichen moralischen Dilemma entschieden hätten. 
Regie: Thomas Goritzki 

Flightright: Mehr als ein Jahrzehnt wird an deutschen Flughäfen nur gewartet

 

Potsdam, 13. Januar 2017.  Flightright (www.Flightright.de) ließ jüngst das Jahr 2016 Revue passieren und stellt nun die Airlines mit den längsten Verspätungen, den meisten Ausfällen und der geringsten Entschädigungsbereitschaft vor. Insgesamt haben Flugreisende 2016 alleine in Deutschland 14,5 Jahre an Flughäfen gewartet.

Die wenigsten Verspätungen verzeichnete TUIfly, die meisten zählte easyJet

Betrachtet man die summierten Verspätungen der Airlines 2016, so gewinnt TUIfly trotz insgesamt 0,49 Jahren Verspätung als pünktlichste Airline den ersten Platz, gefolgt von Condor mit 0,6 Jahren und der spanischen Iberia mit 1,42 Jahren. Am unteren Ende befinden sich zwei Airlines aus dem Billigfliegersegment: easyJet ist das schwarze Schaf mit 13,06 Jahren Verspätung. Ryanair bringt es auf 7,43 Jahre Verspätung. Der drittletzte Platz geht an British Airways mit 7,28 Jahren.

„Verspätungen und Ausfälle sind die größten Übel, mit denen deutsche Flugreisende konfrontiert sind. Auch das vergangene Jahr lieferte dafür wieder geradezu abenteuerliche Beispiele: Etwa der Eurowings Flug von Kuba nach Köln, der mit sagenhaften 68 Stunden Verspätung am Ziel ankam. Wir setzen uns dafür ein, dass Reisende nach den durchlebten Strapazen wenigstens die ihnen zustehende Entschädigung von bis zu 600 Euro erhalten“, so Dr. Philipp Kadelbach, Mitgründer und Geschäftsführer von Flightright.

Noch ärgerlicher als eine Verspätung ist es, wenn der Flug gleich komplett ausfällt. Vor allem die Streiks bei der Lufthansa sorgten für massenhafte Annullierungen. Somit führt die Lufthansa das Ranking der meisten Flugausfälle 2016 an. Fast zwei Prozent aller Flüge wurden nicht durchgeführt. Jeweils rund ein Prozent des gesamten Flugvolumens wurde bei British Airways, Turkish Airlines und Swiss nicht durchgeführt. Die wenigsten Flugausfälle verzeichneten TAP Portugal, die niederländische KLM, Alitalia und Condor und sorgen damit für Hoffnung bei Flugreisenden.

Für Reisende, die von Verspätungen oder Annullierungen betroffen sind, ist das besonders ärgerlich. Immerhin steht Ihnen laut EU-Verordnung bei Verspätungen ab drei Stunden eine Entschädigungszahlung zu. Diese kann je nach Wartezeit und Flugstrecke bis zu 600 Euro betragen und den Wert des gebuchten Tickets teilweise übersteigen. Doch auch hier gibt es schwarze Schafe unter den Airlines: Vor allem Ryanair, easyJet, Iberia und Turkish Airlines lassen es regelmäßig auf eine Klage ankommen. Zu den Zeitschindern gehören neben British Airways auch Swiss, Alitalia, vueling, TAP Portugal und Norwegian Airlines.

Doch wo Schatten ist, da ist auch Licht: Positiv hervorstechen neben AirFrance und KLM auch die fünf deutschen Airlines Air Berlin, Condor, Eurowings, Lufthansa und TUIfly.

Vergleicht man die Zeit, die Passagiere alleine 2016 an deutschen Flughäfen gewartet haben – insgesamt 14,5 Jahre – mit Alltagstätigkeiten, zeigt sich erst das ganze Ausmaß: Der durchschnittliche Deutsche verbringt in seinem Leben 12 Jahre mit Fernsehen, 8 Jahre mit Arbeiten, 2,5 Jahre mit Autofahren und 1,2 Jahre mit Putzen im Haushalt.

Trotz ärgerlicher Verspätungen und Flugausfälle ist das Flugzeug aus dem Fortbewegungs-Repertoire der Deutschen nicht mehr wegzudenken, die Luftfahrtbranche boomt. Grund dafür ist, dass es immer erschwinglicher wird zu fliegen und Billigairlines auf dem Vormarsch sind. Zugleich ist das Flugzeug eines der sichersten Verkehrsmittel – im Jahr 2016 war das Fliegen laut JACDEC so sicher wie selten zuvor. „Für uns ist der Auftrieb der zivilen Luftfahrt ein weiterer Grund, um für die Stärkung der Verbraucherrechte und mehr Gerechtigkeit gegenüber Fluggästen zu kämpfen“, sagt Kadelbach.

Über flightright:

Flightright (www.flightright.de) ist das führende Verbraucherportal für Fluggastrechte. Seit 2010 kämpft flightright erfolgreich für Passagiere, deren Flüge sich verspäteten oder ausfielen. Das Unternehmen beruft sich auf die EU-Verordnung Nr. 261/2004. Diese spricht Betroffenen von Flugausfällen und Verspätungen eine Entschädigung durch die Fluggesellschaft zu. Flightright hat weltweit bereits mehr als 90 Millionen Euro für seine Kunden durchgesetzt.

Foto: Rainer Prang, kostenlos Pixabay

Sixdays Bremen vom 12. bis 17. Januar  

Bremen – Modern, dynamisch, attraktiv – die SIXDAYS in der ÖVB Arena – zeigen sich in neuem Gewand. Neben dem Logo, das einer Stoppuhr nachempfunden ist, wurden das zuvor schlichte Erscheinungsbild durch personalisierte Schwarzweißaufnahmen der vergangenen SIXDAYS ergänzt. „Mit unserem neuen Markenauftritt wollen wir den sportlichen Aspekt über die Rennbahn hinaus transportieren, die damit verbundenen Emotionen vermitteln und das Image des Radsports stärken“ erklärt Hans Peter Schneider, Geschäftsführer der Event & Sport Nord GmbH.

Newsflash

Laut WESER-KURIER soll der Belgier Iljo Keisse nun doch in der ÖVB-Arena starten können. Nachdem ein für Ende Januar geplantes Straßenrennen in Katar abgesagt worden ist, hat der Belgier in Bremen ganz kurzfristig zugesagt und soll bereits am Montagabend seinen Vertrag unterschrieben haben.