Trends: XJAZZ Festival Berlin vom 09.05. bis 13.05.18

Berlin: Purismus ist die Sache der Macher von Xjazz nicht. Seit dem Festival Debut im Mai 2014 strecken und dehnen sie ihr Jazzverständnis munter in alle erdenklichen Richtungen. Quasi aus dem Stand etablierte das Team um Sebastian Studnitzky und Florian Burger vor fünf Jahren eine Plattform für musikalischen Austausch mit Jazz als Bezugspunkt, von dem die Beteiligten sich leiten lassen oder auch jederzeit lösen können. Die Beteiligten“, das sind vor allem Musiker*innen aus Berlin. Der Fokus auf lokalen Künstler*innen ist ein zentrales Anliegen der Festivalmacher von Xjazz. Ein gestalterischer Schwerpunkt, der auch auf Grund der Größe des Festivals durchaus als Alleinstellungsmerkmal innerhalb der nationalen Festivallandschaft gelten kann. Wobei eine echte Trennschärfe hier kaum gegeben ist, denn eine Vielzahl der in Berlin ansässigen und stetig hinzu kommenden Künster*innen stammt ohnehin aus aller Herren Länder.

Viele musikalische Highlights warten auf Jazzfreunde beim Festival. Darunter sind unter anderem:

Lychee Lassi und ihre berüchtigten Live-Jams sind vielen  Anhängern bekannt und die Groves werden auch nach 20 Jahren kultisch verehrt.
Die Musik des Duos Pranke – das sind der isländische Gitarrist Daniel Bödvarsson und der deutsche Drummer Max Andrzejewskiist, ist hoch energetisch und hoch komplex, jedoch ohne die etwas steife Ernsthaftigkeit so mancher Math-Rock-Band.
Roberto Di Gioia ist ein Tausendsassa. Als Pianist arbeitete er schon mit DJ Hell, Gregory Porter, Charlie Watts oder Klaus Doldingers Passport. Er spielt in der Jazzband Web Web und hat als Marsmobil soeben sein fünftes Album vorgelegt. Die feinsinnig arrangierten Popsongs von Marsmobil flirten mit den 80er Jahren, sind dabei aber hochmodern produziert.
Quirlig und spielfreudig präsentiert sich die Band Dinosaur um die Trompeterin und Komponistin Laura Jurd.
Für stilistische Beweglichkeit und eindringliche Performances stehen Natalie Greffel und ihre achtköpfige Band. Ihre HipHop infizierten, souveränen midtempo Grooves verweisen gleichermaßen auf Jazz wie auf die Popmusik Brasiliens.
Das gesamte Programm gibt es unter:

http://www.xjazz.net

 

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