WLAN an deutschen Flughäfen – flightright zeigt, wo das geht…

 


Potsdam17. Oktober 2017 –
 Stabiles Internet mit hohen Datenübertragungsraten ist für viele Deutsche selbstverständlich – auch auf Reisen. Der europäische Marktführer der Fluggastrechte-Portale Flightright (www.flightright.de) untersuchte daher deutsche Flughäfen auf ihre WLAN-Netzwerke und fand heraus: Längst nicht alle Flughäfen bieten unbegrenzt kostenloses WLAN an.


Kostenlos und uneingeschränkt an 13 von 23 untersuchten Flughäfen

Sorgenfrei und unbegrenzt surfen Passagiere in den Großstädten Berlin (Tegel und Schönefeld), KölnFrankfurt am Main, MünchenHamburgDüsseldorf und Nürnberg am Flughafen. Aber auch in MünsterFriedrichshafen, Kassel-Calden, Memmingen und am Airport Weeze (Niederrhein) steht Reisenden während ihres Aufenthaltes am Flughafen kostenlos unbegrenzter Zugriff auf das Internet zur Verfügung.


Nur kurz verbunden: Zeitlimits trüben die Surf-Freude am Flughafen

In anderen deutschen Städten ist das WLAN dagegen nur für ein gewisses Zeitkontingent nutzbar: In HannoverBremen und Paderborn / Lippstadt für drei Stunden, in Dresden für zwei Stunden und in Stuttgart, Frankfurt-Hahn sowie Rostock-Laage für eine Stunde. An den Flughäfen Erfurt-Weimar und Karlsruhe / Baden-Baden sind es sogar nur 30 Minuten kostenloses WLAN. Unbedingt nachrüsten sollte der Flughafen Dortmund, der lediglich seinen Newsletter-Abonnenten für 30 Minuten kostenfreies WLAN zur Verfügung stellt. Danach wird das WLAN auch für die Leser des Newsletters kostenpflichtig (eine Stunde 3€ / zwei Stunden 5€ und 24 Stunden 30€). Abhilfe schafft da nur das mobile Internet oder der Gang in eines der Bistros und Kaffeehäuser, die häufig einen Internetzugang für Kunden bereitstellen. Alternativ helfen auch mobile WLAN-Router wie von Skyroam, Huawei oder TP-Link.


Wie steht Deutschland im Vergleich da?

Mit Blick auf unsere EU-Nachbarn schlägt sich Deutschland bei der grundsätzlichen Abdeckung recht gut, jedoch gilt es bei der Nutzungsdauer und Preisgestaltung aufzuholen: Alle untersuchten spanischen und französischen Flughäfen boten komplett kostenlosen und unbegrenzten Zugriff auf das Internet an. Ebenso sind auch die meisten amerikanischen Flughäfen der Untersuchung für ihre Passagiere damit ausgestattet. Stark frequentierte Drehkreuze wie Schiphol in Amsterdam, Moskau oder Istanbul schließen den Kreis der Gratisanbieter. Überraschend ist, dass New Yorks John F. Kennedy Airport genauso wie die Flughäfen von Los Angeles oder Honolulu bis zu 6,95 US-Dollar für 24-Stunden Internetzugang verlangen.


WLAN über den Wolken

Wer die Wartezeit genutzt hat, um zu arbeiten oder die Lieblingsserie zu streamen, der kann bei bestimmten Airlines im Flieger nahtlos anknüpfen. Anbieter, die auch während des Fluges WLAN anbieten sind Lufthansa, Norwegian oder JetBlue, die auf ihren jeweiligen Kontinenten – national, in Europa und den USA, freien Internetzugang gewähren. Turkish Airlines hat für Business-Class-Reisende kostenloses Internet und in Asien sind es Air China und Nok Air, die mit diesem Service bei Passagieren zusätzlich punkten. Der Irrglaube, dass WLAN oder Handystrahlen das Flugzeug so stark beeinträchtigen, dass es Probleme während des Fluges oder gar einen Absturz geben könnte, ist weit verbreitet. Fakt ist, dass Handys an Bord nicht erlaubt sind, weil telefonierende Passagiere sicherheitsrelevante Durchsagen verpassen, Mitreisende stören würden sowie Störgeräusche im Funkverkehr entstehen könnten.

Übrigens: Wer für den Internetzugang an einem der weltweiten Flughäfen nicht zahlen will, hat Glück. Der IT-Spezialist und Blogger Anil Polat aus den USA hat eine interaktive Karte erstellt, auf der Passagiere die Passwörter der internationalen Flughäfen und Airline-Lounges gesammelt haben und frei zugänglich machen. So finden Passagiere an Flughäfen auf der ganzen Welt ihren Weg kostenlos ins Netz.


Über Flightright:

Flightright (www.flightright.de) ist das führende Verbraucherportal für Fluggastrechte. Seit 2010 kämpft Flightright erfolgreich für die Entschädigung von verspäteten oder annullierten Flügen. Das Unternehmen beruft sich auf die EU Verordnung 261/2004. Diese spricht Betroffenen von Flugausfällen und Verspätungen eine Entschädigung durch die Fluggesellschaft zu. Flightright hat weltweit bereits mehr als 100 Millionen Euro für seine Kunden durchgesetzt.

 

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