Opposites attract

Ein Abend voller Überraschungen musikalischer Art. Dirigent Kristjan Järvi zündelt ein Leuchtfeuer an Emotionen durch seine Musik. Der Clubabend im BLG Forum zog ein Publikum an, so bunt wie das Programm. Und die Besucher wurden nicht enttäuscht. Die erste Stunde gehörte Mari Samuelsen. Die norwegische Violinistin hat bereits auf internationalen Bühnen begeistert. “Ich bin glücklich endlich in Bremen zu sein”, ließ sie verlauten. Ihr Programm -Nordic Noir- bestritten von ihr und 12 weiteren Streichern und Schlagzeuger David Rosenblatt, umfasste drei Stücke. Besonders beeindruckend das Stück “Timelapse”. Samuelsens Spiel geht unter die Haut. Einfühlsame Klänge, zarte Berührungen der Sinne erzeugen Fantasiebilder beim zuhören.

Kristjan Järvis Set beginnt mit DJ Mr Switch. Ein Virtuose an den Turntables präsentiert er mit dem Absolute Ensemble ein eigens geschriebenes Programm. Für die folgenden Stücke kommen Stefano Bollani und Francesco Tristanos zum Meister auf die Bühne. Was folgt ist bewegend und energetisch. Järvi schafft es Musiker und Publikum von den Stühlen zu reißen. Er tänzelt vorm Ensemble, rudert mit den Armen, lacht und schneidet Grimassen, mal zu seinen Mitstreitern und mal dem Publikum zugewandt. Das dreisätzige “Free Piano Concerto” aus dem der erste und dritte Satz gespielt wird überzeugt mit harmonischen und rhythmischen Klängen. Eine Explosion an Emotionen auf der Bühne und bei den Zuschauern, die längst klatschen, tanzen und Bravo rufen. Ein phänomenaler Abend, der noch lange im Inneren nachhallt.

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