flightright verrät, was beim Reisen geht

Das Verbraucherportal für Fluggastrechte flightright verrät, worauf Passagiere bei der Buchung des Fluges und vor Reiseantritt achten sollten, wenn sie Sondergepäck mitführen und welche Konditionen bei Lufthansa, Air France, Air Berlin, Easy Jet und Ryanair gelten.

Für Sportgeräte, die nicht in den Koffer passen, gelten besondere Transport- bestimmungen. Die Bedingungen der Airlines unterscheiden sich deutlich.
Die Lufthansa zeigt sich großzügig bei Ski- und Snowboardausrüstungen: Zusätzlich zur Freigepäckmenge können Urlauber auf allen Strecken außer von oder nach USA, Mexiko und Zentralamerika eine Ski- oder Snowboardausrüstung kostenfrei mitführen.

Wer größere Instrumente wie Gitarren, Saxophone oder Celli mitnehmen will, sollte sich vorher mit den Mitnahme-Bestimmungen der jeweiligen Fluggesellschaft auseinandersetzen. Die Lufthansa etwa berechnet für Instrumente bis zu einem Gewicht von 52 Kilogramm und einer Größe von 200 auf 75 cm 200 Euro auf Flügen in Europa und 300 Euro bei Interkontinentalflügen. Bei Air France muss bei der Mitführung von größeren Instrumenten mindestens 48 Stunden vor Abflug eine Genehmigung beim Kundendienst eingeholt werden.

Einige Airlines wie zum Beispiel Easy Jet verlangen für die Mitnahme eines Cellos die Buchung eines Extraplatzes. Als besonders Musiker-unfreundlich gilt die Billigairline Ryanair, die generell von der Mitnahme größerer Instrumente abrät: Auch hier muss für Gitarren oder Violinen, die die zulässigen Handgepäckabmessungen überschreiten, ein eigener Sitzplatz gebucht werden. Kurios ist aber, dass Fluggäste trotz zwei gebuchter Sitzplätze kein Recht auf Mitnahme eines zusätzlichen Handgepäckstücks bekommen.

Instrumente wie Harfen oder Kontrabässe, die zu groß für die Kabine sind, nehmen die Airlines nur im Frachtraum mit. Die Kosten hängen von Gewicht und Größe ab. Reisende sollten dafür spezielle Transportbehältnisse nutzen, die robust sind und die extremen klimatischen Bedingungen im Frachtraum vertragen. Normale Instrumentenetuis, eigenen sich dafür nicht.

„Wir raten Reisenden, Bilder des Instrumentes vor Abreise zu machen. Denn sollte ein Instrument beim Einladen beschädigt werden, muss der Reisende nachweisen, dass der Schaden durch die Airline verschuldet wurde. Kann der Betroffene das nicht, kommt die Airline nicht für den Schaden auf – das kann bei Instrumenten teuer werden“, erklärt Dr. Philipp Kadelbach, Mitgründer und Geschäftsführer von flightright. Hobby-Lagerfeuer-Gitarristen sollten darüber nachdenken, sich vor Ort ein Instrument zu leihen oder zu kaufen.

(www.flightright.de) Foto: Copyright Flughafen Zürich

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