Dynamische Schritte – work in Progress 

Oldenburg, Staatstheater Kleiner Saal. Uraufführung der Produktion “City Moves”, der BallettCompany Oldenburg. ‪Vier Tänzer und drei – Pardon – vier Tänzerinnen (dazu später mehr) in einer Kunststoffblase öffnen das ansonsten leere Bühnenbild, Eklektisch Bewegungen, jede/r für sich, kurze Kontakte, zusammengefasst in einem klaren Plastiksack mit Tunnelzugang. In Shorts und Hemdchen und kurzen Socken drehen, zucken, stürzen, stehen,strecken sich die Darsteller. Bunt wie die Choreografie von Jully sind auch die die es auf die Bretter bringen: blond, farbig, lockig, kantig, dafür steht diese Truppe ein. Nachdem die Kunststoffblase platzt und so die Tänzer dem Publikum näher bringt, verwandeln sich die Figuren in lebhafte Charaktäre. Stimmen werden nach Zweidritteln des Stücks laut. Die Kunststoffhülle weicht und menschliche Haut kommt zum Vorschein. Die Bewegungen sind auf einander zu geschnitten, aus dem Alltag und abstrakt. Geschmeidige Formen werden von einer unsichtbaren Regiestimme erklärt. Auftritt det vierten Tänzerin: eine Primaballerina  schwebt auf die Bühne. Hoppla, falsches Ballett! Jedoch soll die Grazie liefern und wird vom Solo Tänzer eingeladen “was draus zu machen…”. Tanztheater mit Niveau, dass an  andere experimentelle Choreographien erinnert und doch wieder nicht. Nur 60 Minuten lang, überzeugt City Moves in jeder Hinsicht. Nicht verpassen ! 

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