Sedaa – die mongolische Steppe hat eine tiefe Stimme

120 Saiten, die gestimmt sein wollen

wenn Darth Vader singt….so klingt eine der Stimmen von Sedaa. Das mongolische Trio plus ein Iraner, erzeugt Töne, die man  so sicherlich noch nie gehört hat. Im luftigen Atrium des Bremer Übersee-Museum luden die in roten Kaftans gehüllten Musiker zum Stelldichein. Einen passenden Hintergrund dazu bot die orientalische Ausstellung des Museums. Natürlich hatte jedes Lied eine Geschichte: Hauptsächlich über Pferde, Frauen und tragische Liebe, witzelte Omid Bahadori. Beschrieben als iranischer Multiinstrumentalist erklärte er die verschiedenen Gesangstechniken und Instrumente. Neben der außergewöhnlichen Pferdekopfgeige, prangte ein 120 Saiteninstrument, welches er als Vorgänger des Klaviers umschrieb. Doch das wohl seltsamste sind die Stimmen, die eine alte Gesangstechnik wiedergeben. Kopfstimmen aus dem Kehlkopf nämlich. Die tiefen Noten ließen einen direkten Vergleich zur elektronisch erzeugten Kopie, der Stimme von Schurke “Darth Vader”, bekannt aus Starwars Filmen, zu. Doch nicht der Krieg der Sterne sondern viel mehr die Schönheit der Steppe und das Gefühl der Freiheit verpackt das Quartett in Texte und umhüllt diese mit wunderschönen Klängen. Gemeinsam schaffen es die Musiker eine beinahe mystische Stimmung aufzubauen in der der Spagat zwischen Orient und mongolischer Steppe gelingt. Am 9. September kommen sie erneut nach Bremen. Weitere Termine unter http://www.sedaamusic.com    1

IMG_4870  das Glasdach über dem Atrium im Bremer Übersee-Museum

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