Atrium setzt auf Frische

Bremen/Steintor. Das Atrium ist im Bremer Viertel längst eine Institution. Der Verkaufsladen vorne hält täglich frische Köstlichkeiten parat, während im hinteren Restaurant, neben der normalen Karte, auch eine Tageskarte  feilgeboten wird. Abgesehen vom gemütlichen Ambiente fällt dem Gast die große Auswahl  an Weinen auf. Bis unter die Zimmerdecke sind Dutzende Flaschen Rotwein gelagert. Wer die Rebsorten oder Winzer nicht kennt, macht sich schnell über die detaillierte Weinkarte oder durch Fragen ans Personal kundig. Meine Favoriten waren dabei und auch Rose und Weißweinliebhaber kommen auf ihre Kosten. Die Preise sind angemessen. Beim Essen setzen die Betreiber auf frische Zutaten. Wenig, dafür im Haus hergestellt, ist mehr. Abgeschmeckt wird mit Kräutern und so überraschen teils ungewöhnliche Kombinationen den Gaumen. Das Bruschetta mit Büffelmozarella auf Tomate mit Pesto war ein Gedicht. Handgefertigte Pasta ist seit jeher ein Steckenpferd des Atriums und kommt bei den Gerichten gut zur Geltung. Mir gefielen die Zitronenravioli, deren leicht säuerliche Note hervorragend zum Fisch passte. Für Dessertliebhaber ist auch etwas dabei und wer das Menü bestellt, wird mit Sicherheit nicht enttäuscht. Einziges Manko, man will partout kein normales Wasser auf den Tisch stellen. Leider hat so mancher Restaurantchef noch nicht verstanden, dass es nicht der Preis, sondern eine persönliche Präferenz ist, kein Wasser in Flaschen zu bestellen. Ansonsten ein runder Abend. 

           

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