Pistenspaß, mit Sicherheit!

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Das österreichische Obertauern, im Salzburger Land, zeichnet sich besonders aus für seine Familienfreundlichkeit und Pistenvielfalt. Doch, während gute Bedingungen auf der Piste das Eine sind, sollte stets ein Augenmerk auf die Sicherheit gesetzt werden. Vor rund  zehn Jahren  waren die meisten Wintersportler noch oben-ohne unterwegs. Unlängst, nicht zuletzt seit dem schweren Unfall von Ex-Formel 1 Fahrer Michael Schumacher, ist der Helm zu unabdingbaren Ausrüstung geworden. Obwohl dieser keinen 100-prozentigen Schutz bei Unfällen gewährleistet, erhöht die harte Schale die Überlebenschancen um ein Vielfaches. 

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Gut präparierte Pisten in Obertauern heben nicht nur den Fahrspaß auf selbiger, sondern sorgen zusätzlich für Sicherheit. Die neon-farbenen Abgrenzungsstäbe helfen selbst Anfängern in der Spur zu bleiben. Sogar dann, wenn Nebel und Schneeschauer die Sicht erschweren. Das Fahren abseits der Pisten im Tiefschnee sollten ohnehin nur erfahrenen Skifahrer probieren. Gegebenenfalls jedoch in Begleitung eines Skilehrers, der eventuelle Tücken erkennt und somit Gefahren “umfahren” kann.

Immer häufiger müssen sich Skifahrer die Abfahrten mit sportlichen Snowboardern teilen. Deren rasanten aber auch kantigen Fahrstilen können Neulinge kaum Paroli bieten, noch weniger deren Geschwindigkeit einschätzen. Deshalb ist es wichtig auf einander Rücksicht zu nehmen. In jedem Fall gilt für alle, Augen auf beim Abfahrten kreuzen oder breiten Carven. Wer sich noch mal nach hinten umschaut und dann losfährt, kann schmerzhafte Kollisionen vermeiden. 

Zur generellen Sicherheit sind während der Skisaison in Obertauern auch so genannte Pistendienste im Einsatz. Je nach Schneemengen und Aufschichtung wird in den frühen Morgenstunden mithilfe des Spezialsprengstoffs “Riomon T1” eine künstliche Lawine ausgelöst. Die Ladungen werden von Sprengmasten oder Lawinenorgeln abgefeuert, was einen Bruch in der Schneedecke ausgelöst und wiederum den kontrollierten Abgang am Hang verursacht. Laut eines Experten vor Ort, sorgt diese Methode für 95-prozentige Sicherheit im Skigebiet. Wobei ein minimales Restrisiko niemals auszuschließen sei. Vor allen Dingen warnt der Sprengmeister vor Ausflügen in ungesicherte Gebiete, denn dort sei die Gefahr unter einer Lawine begraben zu werden besonders hoch. Jedoch, der letzte ungesicherte Abgang im April 2013 sei dennoch glimpflich abgegangen – ohne Tote oder Verletzte.

Gelegenheiten den erfolgreichen Tag auf der Piste Revue passieren zu lassen gibt es obendrein. Ob auf einer der Hütten “oben” auf dem Berg oder unten im Dorf, gute Stimmung, laute Musik und feuchtfröhliches Feiern gibt’s genug.

Bild Unterm Schirm in der “Lürzer” – wo auch gerne mal auf den Bänken getanzt wird.

Nach einem Aufenthalt auf der Edelweißalm heißt es dann runter in den Skistall. Bei Anbruch der Dunkelheit sollte man(n) oder Frau jedoch noch in der Lage sein, sicher den Hang hinunter zu fahren. Alkohol auf Ski ist nämlich ebenso gefährlich, wie am Steuer. Obacht vor allem vor den Pistenraupen, die bereits nach der letzten Liftfahrt um 16 Uhr den Betrieb aufnehmen. Bis spät in die Nacht sind die Lichter der Giganten am Berg zu sehen. Damit am nächsten Tag wieder alles läuft wie geschmiert.

 

Währenddessen erfreuen sich andere Urlauber in den vielen Hotels und Pensionen an Speis und Trank. Wie beispielsweise im Sporthotel “Cinderella”, geführt von der Familie Gruber. Die vorzüglichen Menüs und freundliche Bewirtung sind einen Besuch wert. Nach dem Essen geht’s zum Absacker in die Bar oder auf ein Tänzchen in die Latschen-Alm, gleich im Haus.

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Um müden Knochen oder verkrampften Muskeln vorzubeugen, bietet das Hotel einen großzügigen Wellnessbereich mit Pool- und Saunalandschaft. 

Bild Eine Gaumenfreude

 

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